Freerolljäger Verfasst am 3. April 2010 um 12:42 Uhr
Freerolljäger
ein Bericht über unseren besten Freerolljäger: Jochen -„Kragenbaer„- Schmidt ist die erste Adresse wenn es um das Thema Freeroll-Quali geht. Sein neuestes Highlight, die 4. Qualifikation zur DSF live Aufzeichnung.
Kragenbaer ist einer der erfolgreichsten Blindhunter. Schnell lernten wir ihn als super live-Pokerspieler bei Sachpreisturnieren in der Region kennen. Als Person wie als Spieler ist er immer sehr freundlich und zuvorkommend. Trotzdem ein sehr "unangenehmer" Gegner. Hier wollen wir nun einen Bericht über seine Erfolge im Bereich der Freeroll-Qualis posten.
Angefangen hat alles im Juni 2007 mit seiner ersten Quali zur DSF Poker Champion Aufzeichnung. Qualifiziert hat er sich bei PartyPoker.net über eine Vorrunde und ein Finaltunrnier. Das damalige Format war ein 10er S&G Tisch. Mit seine´m 7. Platz und einem Preistausch konnte er sich trotzdem über ein Preispacket von 14.000€ freuen.
Bei der nächsten Aufzeichnung des DSF im Februar 2008 konnte sich Jochen wieder über eine Vorrunde und einem Finalturnier bei PartyPoker.net durchsetzen und erlangte an dem 10er S&G Tisch den undankbaren 2. Platz mit einem Gewinn von 6000€. Michael Krause konnte es kaum glauben als Jochen zum 2. mal in Folge sich für das Turnier qualifizieren konnte. Die Wahrscheinlichkeit ist auch sehr gering.
Im März 2009 konnte er unter Beweis stellen, dass es kein Zufall war und qualifizierte sich über FullTilt zum mittlerweile umgemodelten Heads Up Format mit 8er Feld. Diesmal gewann leider nur der 1. Platzierte. Jochen unterlag dem späteren Mio.-Gewinner und wurde sehr undankbarer 2ter und ging leer nach Hause. Trotzdem wurde spätestens jetzt klar, dass Jochen keine Eintagsfliege ist.
Mit seinem 4. Auftritt im März 2010 wurde er schon als halber Pro gesehen. Erste Raises wurden grundsätzlich gefoldet. Diesmal waren zwar nur 4 Teilnehmer im Heads Up Format anwesend, trotzdem konnte er diesmal kein Licht am Horizont erblicken und schied in der ersten Runde aus.
Beim 2. Auftritt und bei beiden Heads Up Turnieren ging Jochen immer als Chipleader mit Coin Flips oder besser in den Showdown und verlor.
Außer den 4 DSF Auftritten kann Jochen eine EPT Teilnahme verkünden. 2008 qualifizierte er sich bei Pokerstars über die Silver Freerolls zur EPT Barcelona. Dazu gibt es einen Bericht unter Artikel bei uns auf der Blindhunterseite, verfasst von Jochen selber.
Ich hoffe euch hat der Bericht beflügelt um auch mal solche Erfolge vorweisen zu können. Wir sind es zumindenst. Jetzt hier noch seine Ansicht wie man diese Freerolls angehen sollte-Jochen hat diesen Artikel in der Zeitschrift „RoyalFlush“ veröffentlicht: Freerolls richtig spielen: Hierauf müssen Sie bei Freerolls achten: Im folgenden Artikel beschreibt Jochen, was Sie bei Freerolls beachten müssen und wie Sie dabei erfolgreich abschneiden können. Speziell soll es um Qualifikationsturniere für besondere Events, wie Fernsehsendungen oder Ähnliches gehen:
Muss man speziell Freeroll-Turniere anders spielen als normale Multi-Table-Turniere mit Buy-In? Für eine teilweise modifizierte Spielweise sprechen einige Punkte. Die größten Unterschiede liegen in der Spielstärke der Teilnehmer, dem unterschiedlichen Verhalten der Mehrheit der Spieler in verschiedenen Turnierphasen und dem fehlenden "Leiter- Prinzip", sprich die bezahlten Plätze werden meist gleich belohnt. Zudem ist in den ersten 5 – 10 Blind-Stufen eine beachtliche Menge von "Dead Money" am Tisch, abwesende Spieler können große Konsequenzen auf die richtige Spielweise haben.
Zuerst sollte man sich im Klaren sein, welche Freerolls man überhaupt spielen möchte und welche Motive man dafür hat. Faktoren wie Zeit, Chancen (Anzahl der bezahlten Plätze), Häufigkeit, und letztendlich, ob man überhaupt Lust hat zu spielen, sind Faktoren, welche die Auswahl bestimmen sollten. Vor allem gilt aber: Wer Freerolls spielt, sollte diese Turniere gewinnen wollen, sonst wird der Erfolg ausbleiben. Ich möchte ein Freeroll-Turnier in verschiedene Stadien unterteilen. Nehmen wir ein typisches Vorrundenturnier für eine Fernsehshow, bei dem sich die Top 20 für das Online-Finale qualifizieren. 3000 Spieler haben sich eingetragen, davon sind 2200 am Tisch, das Turnier findet täglich über mehrere Wochen statt. Die Struktur ist flach mit 10-minütigen Blindstufen. Stadium 1: Das Megamaniac-Stadium, Dauer ca. 5-10 Hände. Stadium 2: Das Double-Up-Stadium, Dauer ca. 2-3 Blind-Stufen Stadium 3: Das mittlere Stadium, Dauer bis zum Ausblinden des Dead Money Stadium 4: Das "MM-Stadium", Dauer, bis das Feld noch ca. 5 % der Anfangsgröße hat Stadium 5: das "M-Stadium", Dauer, bis die Teilnehmerzahl ca. zweimal den Preisrängen entspricht Stadium 6: Die Bubble-Phase, Dauer, bis die Preisränge erreicht sind Das Megamaniac-Stadium Status des Turniers: Blind Stufe 10/20, 3000 Spieler. Wer kennt es nicht -die erste Hand in einem Freeroll-Turnier? Von zehn Spielern am Tisch, sofern sie anwesend sind, gehen fünf all-in. Beim Showdown war dann QTo die beste Hand und 37o zieht letztendlich mit einem Paar Dreier den Pot und verfünffacht seinen Stack. Wie reagiere ich darauf? Hier muss man unterscheiden. Befinde ich mich in einem Turnier, bei dem ich mich morgen oder zwei Stunden später erneut anmelden kann, werde ich bereit sein, mit besseren Händen der oberen 15 % zu zocken. Entweder ich widme mich danach ernsthafteren Dingen, oder ich habe eine schöne Ausgangsposition für das restliche Turnier. Was sich bei einem Freeroll nie einschleichen darf, ist das Gefühl, dass die Stacks der Gegner weglaufen. Und man sich deswegen in einer schlechten Position wähnt. Bevor sich das Feld nicht halbiert hat, interessiert mich der Average nur marginal, er darf meine Spielweise kaum beeinflussen. Wird ein Spieler, der mit 37o vervielfacht hat, später ein ernsthafter Gegner sein? Eher unwahrscheinlich. Zeit ist ein Luxus, den einem die meisten Freerolls ausreichend zur Verfügung stellen. Spiele ich ein Turnier, welches mir wichtig ist, z. B. ein Finalturnier, werde ich in den ersten Händen nur mit absoluten Premium-Karten gegen mehr als zwei Gegner spielen. Sitze ich im BB mit AQo und vier Spieler sind all-in, ist dies für mich ein klarer Fold. Meine Chancen, das Turnier fortzuführen, liegen weit unter 50 Prozent gegen vier Durchschnittshände. Gegen einen Gegner werde ich callen und somit vor dem Flop zu 90 Prozent in Führung liegen, da die Handauswahl meiner Kontrahenten hier oft beliebig ist. Gewisse Risiken lohnen auch am Anfang eines wichtigen Turniers.
Das Double-up-Stadium Status des Turniers: Blind-Stufe 10/20, 2500 Spieler. Die vielleicht interessanteste Phase des Turniers. Es befinden sich Spieler jeglicher Couleur am Tisch. Das Niveau ist immer noch extrem niedrig und paradoxerweise sind die Spieler mit den größten Stacks oft die schwächsten, weil sie diejenigen mit 37o waren.
Die Mehrzahl der Spieler zeichnet sich hier durch eine loose-tighte Spielweise aus. Die Blinds sind niedrig, wir haben viele Limper in den Händen, oft wird ein Raise im Chat sofort bestraft, weil es an manchen Tischen so gar nicht ins allgemeine Bild passt. Hier spiele ich gerne möglichst viele Hände, Connectors sind in mittlerer oder später Position Hände, welche ich häufiger spiele als bei herkömmlichen MTT's. Man bedenke, der Anteil der blutigen Anfänger ist noch sehr hoch, viele Spieler geben nach dem Flop sofort ihre Hand auf, wenn sie nicht getroffen haben. Treffe ich allerdings auf Widerstand, werde ich selten eine zweite Salve oder gar einen dritten Bluff auf dem River spielen. Calling Stations gibt es noch genügend. Top Pair ist hier eine Hand, mit der man (auch bei schwachem Kicker) oft eine schöne Auszahlung/Verdoppelung gegen kleinere Paare oder verbliebene Maniacs bekommt. Treffe ich eine starke Hand, spiele ich direkt an, es ist noch nicht die Zeit, starke Hände zu verschleiern. Oft werde ich sonst ein oder zwei Bets verschenken, mittelstarke Hände werden gerne von meinen Gegnern durchgespielt. Vorteil hierbei: Komme ich in den Showdown, zeige ich starke Karten, meine Bluffs gebe ich schnell auf, mein Image wird aufgebaut. Image spielt bei Freerolls nicht die ganz große Rolle, häufige Tischwechsel und unaufmerksame Gegner verhindern dies. Investieren Sie Preflop Chips, um Ihren Stack bei Treffern überdurchschnittlich auszubauen. Das mittlere Stadium Status des Turniers, Blind-Stufe 25/50, 1700 Spieler. Langsam muss man sich Gedanken um seinen Stack machen. Viele schwache Spiele sind aus dem Turnier, übrig sind noch etwas Dead Money und halbwegs akzeptable, bis sehr gute Spieler. Aufgrund der flachen Struktur ist mein M jedoch oft in einer guten Verfassung und manchmal deutlich dreistellig. Hier sollte ich darauf achten, mich, wenn nicht schon geschehen, etwas deutlicher über dem Average zu etablieren. Bald kommt die Zeit, wo die nicht Anwesenden ausgeblindet werden und der Average steigt sehr schnell an. Ich persönlich fühle mich wohl, wenn ich Average + 50 Prozent liege. Spieler, welche bereits ein Mehrfaches meines Stacks besitzen, stören mich deutlich weniger, als in einem Turnier mit normaler Preisgeldstruktur. Bedenke immer: Hier gilt "all or nothing". Egal, ob ich Zwanzigster oder Erster werde. Jetzt beginnt die Phase, in der ich mein normales Spiel abrufe. Es ist das Stadium, in dem eine tight-aggressive Spielweise gefragt ist. Ich habe viele Chips, also warte ich auf stärkere Hände. Wenn ich etwas probieren will, dann wenigstens in später Position. Starke Hände spiele ich weiterhin direkt an; die Tendenz ausbezahlt zu werden ist immer noch ausgeprägt, außer ich habe einzelne Gegner sehr gut beobachtet. Meistens legen Freeroll-Spieler konstante Verhaltensweisen an den Tag, wenn einer nach dem Check auf dem Flop prinzipiell raist, werde ich versuchen, hieraus Profit zu schlagen und zu gegebener Zeit einen Checkraise zu spielen. In diesem Stadium beginnt auch der Zeitpunkt, ab dem ich mit jedem Stack weiterkämpfe. Bei meiner zweiten Fernsehqualifikation hatte ich bei einem Starting Stack von 2.000 Chips nach drei Händen noch 280 Chips und habe mich an den Final Table gespielt. Beim Pokern sollte man nach einem Bad Beat nie aufgeben und nie in der nächsten Hand aus Frust beispielsweise mit J4 all-in gehen. Bei Freerolls gilt immer "never give up." Schnelle Comebacks sind hier bei guten Spielern nie auszuschließen.
Das "MM"-Stadium Status des Turniers, Blind-Stufe 150/300, 700 Spieler.
Ich nenne dieses Stadium hier MM-Stadium, weil manche der restlichen Spieler sehr große Stacks im Verhältnis zu den Blinds aufweisen. Die letzten Abwesenden sind ausgeblindet, alle Tische voll besetzt und langsam entwickelt sich Poker auf einem Niveau, wie man es sonst bei Turnieren mit niedrigen Buy-Ins erlebt. Viele wittern ihre Chance, nach unzähligen Versuchen endlich einmal an den Preisrängen zu schnuppern und einige, welche anfangs noch jede zweite Hand geraist haben, werden zahm wie Lämmer. Jetzt gibt es keine allgemeingültigen Regeln mehr, aber das Niveau ist immer noch weit davon entfernt, Gegner mit allzu riskanten Spielzügen aus dem Pott zu drängen. Man wird oft gecallt! Wer weiterhin die Geduld mitbringt, seinen Stack tight-aggressive zu vergrößern, wird belohnt. Oft hat man jetzt einen Stack, welcher deutlich über dem Average liegt. Nun läuft die Phase, um die halb toten Fische einzusammeln. Bei Spielern mit Stacks von wenigen Tausend Chips beginnen langsam die Nerven zu flattern. Wenn rechts und links von mir 30.000er Stacks sitzen, fühle ich mich so unter Druck gesetzt, dass ich die Range meiner Hände deutlich ausweite. Hier muss man ansetzen, idealerweise post Flop. Bei pre Flop All-Ins muss ich weiterhin eine gute Hand halten, die Zeiten der "easy Chips" in diesem Turnier gehen langsam zu Ende. Verluste werde ich nicht mehr so schnell aufholen wie in den vorherigen Phasen, die Auszahlungen nähern sich normalen Niveaus an. Post Flop sieht man jedoch oft Folds bei Spielern, welche völlig pot committed sind, um einfach nur im Turnier zu bleiben und auf ein oder mehrere Wunder zu hoffen. Üben Sie Druck auf schwache Spieler aus! Das "M"-Stadium Status des Turniers, Blind-Stufe 750/1500, Ante 75, 150 Spieler Sie haben es erraten: Das M schmilzt langsam auch bei den Big Stacks dahin, allerdings ist man auch fast im Endstadium des Turniers angelangt. Es ist übrigens selten zu sehen, dass Spieler mit riesigen Stacks ihre Spielweise mit dem Endziel, unter die ersten 20 zu kommen stark verändern. Ist man in der komfortablen Situation, hier einen deutlich überdurchschnittlichen Stack zu haben, rate ich dazu, weiterhin tight-aggressive vorzugehen. Die meisten Gegner haben ernst zu nehmende Stacks und fast alle können einem wehtun. Jetzt ist endgültig eine gute Tischanalyse gefragt. Gibt es oft einen walk für die Blinds werde ich versuchen, in Position zu stehlen, Loose-aggressive Spieler stören mich mit großem Stack weniger, es geht vorrangig darum, den Stack zu verteidigen. Bei 20 bezahlten Plätzen reicht mir ein Stack von 180.000 bis 240.000 um durchzukommen. Aber unterschätzen Sie nie die Blinds in der Bubble-Phase, diese kann lange dauern. Bei meiner letzten Qualifikation für das Heads-Up-Duell auf DSF hat der Chip Leader bei 70 verbliebenen Spielern mit über 500000 Chips das Spielen (aus welchen Gründen auch immer) eingestellt. Er war offensichtlich vom Tisch. Er wurde der Bubble Boy. Durchfolden ist (zumindest jetzt) keine gute Verhaltensweise. Die Blind-Stufen steigen absolut gesehen extrem stark an. Diejenigen Spieler, welche in dieser Phase des Turniers ihre Stacks deutlich vermehren, sind meist starke Spieler. Merken Sie sich diese für das weitere Turnier! Teilnehmer, welche nun in eine apathische Fold-Mentalität verfallen, müssen Sie attackieren, sie werden oft stehlen können. Die Angst vor dem Ausscheiden wird die Denkweise vieler Verbliebener bestimmen. Als Small Stack ist spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, um deutlich mehr zu riskieren. Jeder Orbit kostet nun viele Chips, da die Antes noch zusätzlich an den Chips zehren. Stellen Sie Ihre Chips vor allem gegen nun ultratighte Blinds in die Mitte! Passivität kann Sie nicht mehr zum Ziel führen. Denken Sie daran: Die Wahrscheinlichkeit, noch immer mindestens 50 Prozent unerfahrene Spieler im Feld zu haben, ist groß. Die Bubble-Phase Status des Turniers, Blind-Stufe 2000/4000, Ante 200, 35 Spieler Es ist so weit, Sie haben es fast geschafft. In jedem Freeroll ist nun ein genau konträres Verhalten zur ersten Phase zu beobachten. Es wird größtenteils ultratight gespielt. Bei einer normalen Chipverteilung dürften nun ungefähr acht Spieler mehr als die Hälfte der Chips auf sich vereinigen. Es bleiben also auch für die Small Stacks noch einige bezahlte Plätze übrig. Jeder gewinnt dasselbe. Nun zittern die Hände. Viele werden (trotz einer kritischen Stackgröße) alles außer absoluten Premium-Händen folden.
Das Schlimmste, was Ihnen nun als Small Stack passieren kann, ist links von Ihnen einen Megastack sitzen zu haben. Dann muss man eben auf sein Glück vertrauen, nicht jedes Mal gecallt zu werden. Ansonsten empfehle ich hier, als small Stack die ultimative Waffe anzubringen: Stellen Sie in später Position mit mehr Händen gegen ebenbürtige Stackgrößen alles in die Mitte. Es kostet Überwindung, in so später Phase das Turnier mit K9o zu riskieren, aber das zweimalige Stehlen der Blinds kann den Unterschied zwischen Platz 18 und 22 ausmachen. Ich halte hier nichts mehr davon, den Blinds gute Odds für einen Call anzubieten. Ich muss klarmachen: Wenn du mich callst und verlierst, kann ich dir richtig wehtun. Warum sollte ein 300K Stack mein All-In mit 120K callen, wenn er damit riskiert, bei Verlust der Chips in ernsthafte Probleme zu kommen. Hier benötigt man schon sehr gute Karten oder fehlendes Verständnis, was es heißt, wenn nicht das "Leiter-Prinzip" sondern "all or nothing" für die Preisränge gilt. Ist man hier einer der glücklichen BigStacks, kann man auch getrost Hände wie AK oder gar QQ gegen All-Ins folden. Es ist keine Frage der Ehre, sondern eine Frage des Verstandes. Glauben Sie mir, es gibt genug große Stacks, welche trotzdem nicht den Finger vom Call Button lassen können, irgendwann fressen sie sich auf. Bei meiner ersten TV-Qualifikation, bei welcher 10 Finalteilnehmer gesucht wurden, haben sich bei 11 verbleibenden Spielern der Chip-Leader und Chip- Zweite mit Trips gegen Full House eliminiert. Beide hatten über das Fünfzehnfache des Small Stacks an Chips. Was man auch und vor allem bei TV-Qualis beachten sollte: Bislang haben fast immer Leute bei der Aufzeichnung gefehlt. Es kann also unter Umständen wichtig sein, 21ster und nicht 23ster zu werden, da dann die Nachrücker dran sind. Fazit: In der Mittelphase eines Freerolls kann man mit konsequentem, tight-aggressiven Spiel sehr weit kommen. Mit großen Stacks auch bis zum Ende. Am lustigsten ist übrigens die "in the money" Phase, wenn das Turnier weiterläuft und nach dem Jubel im Chat alle erschrecken, weil es noch weitergeht. In der Tat laufen manche Freerolls trotz Erreichen der Preisgeldränge bis zum Ende, hier präferiere ich den All In Move, bis meine Chips weg sind.
So hoffe es hat Euch gefallen und das gesamte Blindhunterteam wünscht allen viele Erfolge in Freerolls und ähnliche Qualis!!!!
Patrick (icatchyou1) Team Blindhunter
 | hammer absolut toller bericht hab ihn mir kopiert und 3 mal gelesen beim lesen bekommt man schon feuchte hände als wenn man gerade selber spielt da ich auch ab und zu freerolls spiele werde ich das so mal versuchen und nicht sofort all in gehn lg vergiss-es |  | Kann mich da meinem Vorredner nur anschließen; grandioser Artikel und unbedingt empfehlenswerte Lektüre für alle Freeroll Grinder.
Hammer! Schade dass cih ihn erst so spät entdeckt habe.
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Blog-Autor:
Beschreibung: Ein Blindhunter zum 4.mal im DSF-Studio!!!
Hier ein Bericht-wie spiele ich Freerolls richtig!!! Statistik: | Blog eröffnet am: | 3. April 2010 | | Anzahl Beiträge: | 1 |
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